Wenn die Gesundheit und das Herz in Konflikt stehen

Heute ist ein trauriger Tag. Wegen meinem – leider schlimmer werdenden – Asthma, muss ich meine beiden süßen Katzen weg geben. Ein neues Zuhause haben wir bereits für sie gefunden. Niemandem von uns fällt es leicht sie weg zu geben. Meine beiden Kids werden damit noch länger zu kämpfen haben, da sie die Katzen richtig in ihr Herz geschlossen haben. Es ist immer noch unglaublich, wie schnell man Tiere ins Herz schließen kann. Wir hatten die beiden Katzen jetzt ca. 8 Monate bei uns. Anfangs war alles gut und wir haben uns erst einmal langsam an sie ran getastet.

Bevor ich meine Kinder hatte, war ich selbst Besitzerin eines Haustiers .Es war keine Katze, aber dafür ein sehr flauschiger Hase. Sie hieß Artemis. Sie hat auch viele Haare verloren und war eine kleine Rebellin. Damals musste ich sie weggeben, als ich mein erstes Kind bekommen habe. Ich hatte Angst dass mein Kind durch das Krabbeln evtl. die Haare in den Mund steckt oder eine Allergie entwickelt. Eine Allergie gegen Artemis hatte ich nie, nicht mal Anzeichen. Manchmal hatte ich das Gefühl, ich müsste einen Haarballen auskotzen, aber sonst war alles ok.

Bei Mimi und Pebbi war es leider anders. Bevor wir diese beiden süßen hatten, habe ich einiges an Gewicht verloren. Durch diese Abnahme hat sich mein Asthma verbessert und ich habe meine Medikamente kaum noch benötigt. Es war eine riesige Erleichterung, da ich erst letztes Jahr eine schwere Lungenentzündung hatte und somit auf dem Weg der Besserung war. Seit aber die Katzen bei uns eingezogen sind, habe ich mittlerweile das Gefühl, die Medikamente zeigen kaum noch Wirkung. Aus einem Notfallspray wurde ein Dauerspray. Der Husten verschlimmerte sich rapide, sobald ich auch nur in der Nähe der beiden war, konnte ich kaum noch atmen. Natürlich würde ich es mir gerne gut reden und behaupten, neuere, stärkere, mehr Medikamente würden das ganze verbessern, aber für welchen Preis? Mehr Medikamente bedeuten mehr Nebenwirkungen, ich müsste täglich zusätzlich zu meinen aktuellen Medikamenten noch mehr einwerfen in der Hoffnung, dass es klappt. Was, wenn nicht? Was, wenn es umsonst ist? Wenn ich meinen Körper umsonst mit Medikamenten vollpumpe und es dann am Ende doch dazu kommt, dass beide Katzen gehen müssen?

Es nützt nichts es gut zu reden, wenn wir sie behalten würden. Es gab leider keine andere Lösung. Ich konnte den beiden Katzen nicht die Zuneigung geben die sie benötigen. Mein Mann hat sich nur noch alleine um die Katzen gekümmert. Ich habe mich versucht so weit wie möglich von ihnen fern zu halten, was natürlich nicht immer leicht war. Selbst jetzt wo wir sie weggeben müssen, fällt es mir schwer mich fern zu halten. Gerne würde ich heute den ganzen Tag mit ihnen kuscheln und mich richtig von ihnen verabschieden. Aber mein Körper arbeitet da gegen mich. Ich halte es leider nicht lange bei ihnen aus. Es war definitiv keine leichte Entscheidung für uns. Aber vielleicht wird der schmerz irgendwann vorüber gehen. Wir werden die beiden für immer in unseren Herzen haben. Ich hoffe sie werden es dort gut haben und all die Liebe und Zuneigung bekommen, welche ich durch mein Asthma ihnen nicht geben konnte.

Einfach ich selbst sein dürfen

Hallo, mein Name ist Mina. Es ist nicht das erste mal das ich einen Blog schreibe. Aber ich finde es ist immer schön zu wissen, wer die Person hinter einem Blog ist. Mein Blog heißt Märzdame, wieso fragt ihr euch? Ich bin ein Märzkind und müsste mit meinen 25 mittlerweile eine Dame sein, sollte man meinen. Wieso es meinen Blog gibt? Ganz einfach. Aber, lass mich woanders beginnen.

Vor einiger Zeit habe ich angefangen einen Blog zu schreiben. Um genau zu sein 2014 oder sogar schon vorher. Aber mein aktueller (anderer) Blog, gibt es seit Anfang 2015. Es ist mittlerweile ein reiner Produkttesterblog. Andere Beiträge passen nicht mehr dazu, viele Beiträge sind durch Kooperationen entstanden oder aus einem Kaufrausch heraus. Immer das neuste, das beste, das tollste, immer Produkttests.

So, wieso gibt es nun diesen Blog, wieso gibt es Märzdame? Ganz einfach. Im laufe der Zeit habe ich aus meinem privaten „Hobby-Blog“ schon fast ein kleines „Business“ erschaffen, mit druck, Hektik und zwang. Gerne würde ich wieder ein wenig über mich und mein Leben schreiben, ohne Zeitdruck im Nacken. Etwas von mir selbst zeigen, keine gut ausformulierten Fachtexte, nicht immer darauf achten wie ich etwas negatives positiv formuliere, nicht immer perfekt ausgelichtete Bilder von Produkten machen, einfach ich selbst sein dürfen. So bin ich zu Märzdame gekommen.